Telefónica Deutschland mit mehr als 50 Millionen Kundenanschlüssen

  • Telefónica Deutschland hat 1 Million Mobilfunkvertragsanschlüsse seit Jahresbeginn hinzugewonnen; allein 392.000 im dritten Quartal
  • Umsatz steigt um 1,4 Prozent in den ersten neun Monaten; stärkstes Wachstum beim Mobilfunkserviceumsatz seit Fusion mit E-Plus
  • Prognose für das Geschäftsjahr 2019 bekräftigt
  • Kooperationen ermöglichen beste Festnetz-Breitbandabdeckung in Deutschland
Telefónica Deutschland mit mehr als 50 Millionen Kundenanschlüssen
Quelle: Telefónica Deutschland LTE-Antenne-Halle-Neustadt-o2-Netzausbau

Markus Haas: „Fünf Jahre nach der Fusion mit E-Plus stehen wir sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz so stark wie nie zuvor da. Bei den Kundenanschlüssen sehen wir starken Zulauf und die Umsätze entwickeln sich von Quartal zu Quartal besser. Darauf wollen wir aufbauen und investieren weiter kräftig in unser Netz und unsere Produkte, was für unsere Kunden in den kommenden Monaten spürbar wird.“

Telefónica Deutschland hat in den ersten neun Monaten sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz ein hohes Tempo vorgelegt. Per Ende September hat das Unternehmen netto fast eine Million Mobilfunkvertragsanschlüsse hinzugewonnen. Gleichzeitig konnte der Netzbetreiber in diesem Jahr die Zahl der Breitband-Festnetzanschlüsse um 114.000 erhöhen und setzte damit den Mitte vergangenen Jahres begonnenen Aufwärtstrend fort. In der Folge stieg der Umsatz des Unternehmens in den ersten drei Quartalen um 1,4 Prozent auf 5,43 Milliarden Euro. Dabei wies der Mobilfunkserviceumsatz die stärkste Steigerung seit der Fusion mit E-Plus 2014 auf. Um ihr Netz weiter zu verbessern und Gelegenheiten für weiteres Wachstum zu nutzen, hat Telefónica Deutschland seit Jahresbeginn das Investitionsniveau weiter erhöht. Bereinigt um Sonder- und Regulierungseffekte stieg das OIBDA in der Folge im Zeitraum von Januar bis September moderat um 0,82) Prozent. Das Unternehmen bestätigt seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

„Fünf Jahre nach der Fusion mit E-Plus stehen wir sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz so stark da wie nie zuvor“, sagte Markus Haas, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens. „Bei den Kundenanschlüssen sehen wir starken Zulauf und die Umsätze entwickeln sich von Quartal zu Quartal besser. Darauf wollen wir aufbauen und investieren weiter kräftig in unser Netz und unsere Produkte, was für unsere Kunden in den kommenden Monaten spürbar wird.“

Quelle: Telefónica Deutschland, Infografik

Telefónica Deutschland: Wachstum bei Kunden und Daten geht unvermindert weiter

Das Unternehmen konnte in den vergangenen Monaten sein Wachstum nochmals beschleunigen. Im Mobilfunk zeigte sich sowohl bei Eigen- als auch Partnermarken eine hohe Nachfrage. In den ersten neun Monaten konnte Telefónica Deutschland netto 999.000 Mobilfunkvertragskundenanschlüsse hinzugewinnen, davon allein 392.000 im dritten Quartal. Derweil stieß der mobile Datenverbrauch in neue Dimensionen vor. Von Januar bis September betrug das Wachstum 52 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Rechnet man das dritte Quartal aufs Jahr hoch, liegt die mobile Datennutzung jenseits von einem Exabyte (1 Milliarde Gigabyte). Vor allem auf Grund des Wachstums bei schnellen VDSL-Anschlüssen stieg die Zahl der Breitbandanschlüsse seit Ende Dezember um 114.000 auf 2,2 Millionen.

Die Zahl der Kundenanschlüsse insgesamt durchbrach im dritten Quartal die Marke von 50 Millionen und erreichte Ende September 50,13) Millionen. 45,73) Millionen dieser Anschlüsse entfielen auf das Mobilfunksegment, in dem Telefónica Deutschland landesweit mehr Menschen bedient als irgendein anderer Anbieter. Durch die Kooperationen mit der Deutschen Telekom, Vodafone und nun auch Tele Columbus verfügt das Unternehmen perspektivisch über die beste Festnetz-Breitbandabdeckung in Deutschland. Kein anderer Anbieter hat hierzulande so umfassenden Zugang zu einer Kombination aus Kabel- und VDSL-Infrastruktur.

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Telefónica Deutschland: Kerngeschäft so robust wie noch nie seit der Fusion

Beim Umsatz verbesserte sich die Entwicklung nochmals. Die Erlöse insgesamt stiegen in den ersten neun Monaten 2019 um 1,4 Prozent auf 5,43 Milliarden Euro. Im abgelaufenen Quartal zeigte Telefónica Deutschland mit 1,9 Prozent Wachstum eine besonders starke Entwicklung.

Wesentlicher Grund dafür war der Umsatz mit Mobilfunkdienstleistungen, der im Zeitraum von Juli bis September um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs. Damit ist das Kerngeschäft des Unternehmens so robust wie noch nie seit der Fusion mit E-Plus vor fünf Jahren. Bereinigt um nach wie vor erhebliche Regulierungseffekte fiel das Wachstum jeweils noch stärker aus.

Der Umsatz mit Endgeräten stieg im bisherigen Jahresverlauf um 10 Prozent auf 914 Millionen Euro. Im Festnetz blieben die Umsätze im dritten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten mit 185 Millionen Euro in etwa stabil.

Kräftige Investitionen sollen für weiteres Wachstum sorgen
Nach den starken Geschäftsergebnissen der ersten Jahreshälfte investierte das Unternehmen weiter in neue Produkte, Tarife und in effektivere Prozesse, um das Wachstum weiter anzukurbeln.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) stieg bereinigt um Sonder- und Regulierungseffekte in den ersten drei Quartalen um 25 Prozent. Für den Anstieg war wie im bisherigen Jahresverlauf die Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS 16 verantwortlich. Auf Basis der alten IAS 17-Regeln ergibt sich eine Erhöhung von 0,8 Prozent.

Nach der erfolgreichen Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten bestätigt das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr.

Ausbauoffensive geht weiter

Auch die Investitionen ins Netz stiegen per Ende September. Noch nie hat Telefónica Deutschland im jetzigen Tempo LTE-Sender aufgebaut. Derzeit wird im O2 Netz alle 50 Minuten eine neue Station in Betrieb genommen oder aufgerüstet; dieses Jahr wurden durch über 7.000 aufgerüstete Stationen bereits mehr als 3 Millionen Menschen zusätzlich mit LTE versorgt.
Die Investitionskosten (CapEx) erhöhten sich im Zuge der Ausbauoffensive in den ersten neun Monaten um 5,7 Prozent auf 782 Millionen Euro. Telefónica Deutschland plant, im Rahmen eines für den 11. Dezember 2019 geplanten Strategieupdates in London Details zu den Netzinvestitionen für die kommenden Jahre bekanntzugeben.

Das Periodenergebnis betrug von Januar bis September minus 180 Millionen Euro, verglichen mit minus 123 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Grund für diese Entwicklung waren einmalige Belastungen aus verkürzten Abschreibungszeiträumen im Zuge des Abschlusses der Netzintegration in der ersten Jahreshälfte. Im dritten Quartal zeigte sich im Periodenergebnis hingegen eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

(Telefónica Deutschland)

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