Micro Apartments – Wohnungsnot in den Städten macht erfinderisch

Wohnungsnot in Städten, hohe Mieten, längere Arbeitszeiten, private und geschäftliche Mobilitätsbedürfnisse

Micro Apartments – Wohnungsnot in den Städten macht erfinderisch
Quelle: Artisana Group

machen erfinderisch. Die Lösung Micro-Apartments: In US-Grossstädten bereits seit knapp 10 Jahren mehr und mehr verbreitet. Was zählt sind die Urbanität und der ökonomische Gedanke, sowohl des Besitzers als auch des Mieters. Micro Apartments haben eines Gemeinsam, sie sind möbliert und weisen eine moderne Ausstattung und eine Wohnfläche von weniger als 55 m2 auf. In den Gebäuden befinden sich Gemeinschaftsräume für Fitness, Entspannung und Spa. Mittels Handy-APP können Dienstleistungen wie Reinigung, Kleiderservice geordert werden und über die elektronische Pinwand den Nachbarn Neuigkeiten mitgeteilt und der Kontakt mit anderen Bewohnern hergestellt werden.

Mirco-Apartments auch in deutschen Grossstädten auf dem Vormarsch

City Pop, das auf Micro-Living spezialisierte Tochterunternehmen der Artisa-Gruppe, baut in den nächsten zwei Jahren ein 50-köpfiges Team am Thurn-und-Taxis-Platz in Frankfurt auf. In den letzten Monaten wurden über 100 Liegenschaften geprüft, zwei Grossprojekte in Berlin und Frankfurt befinden sich in der Ankaufsphase. „Wir setzen auf wenige, aber grosse Partner. So können wir schneller an mehreren Standorten gleichzeitig entwickeln“, sagt Alexander Penner, Geschäftsführer von Artisa Deutschland.

Je knapper der Wohnraum, desto gefragter sind Mikroapartments

City Pop fokussiert auf die Städte, wo preiswerter Wohnraum an zentralen Lagen knapp ist. Dazu gehören die sieben Top-Städte Deutschlands und Universitätsstädte wie Aachen oder Nürnberg. „Je knapper der Wohnraum, desto interessanter ist ein Markt für uns“, beschreibt Penner den Fokus von City Pop. 1,5 Jahre dauere zum Beispiel die Wohnungssuche in Hamburg durchschnittlich. Preiswerte Mikroapartments in den Ballungsräumen fänden in einer solchen Situation schnell Mieterinnen und Mieter. Dazu Penner: „Immer mehr Menschen wollen in die Zentren. Dort hat es aber kaum preiswerten Wohnraum. Mit unseren Mikroapartments schaffen wir diesen.“

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Günstiger als Konkurrenz dank konsequenter Digitalisierung

Dank konsequenter Digitalisierung seien die Buchungspreise für die durchschnittlich 25 bis 35 Quadratmeter großen Mikroapartments moderat, so dass neben Berufsleuten auch Studentinnen, frisch Geschiedene oder Rentner einziehen könnten, führt Penner aus. Die Buchung erfolge online, per Handy-App könnten Türen für Freunde und Lieferdienste geöffnet werden. Nahrungsmittel, Wasch-, Bügel- und Mobilitätsdienste könnten ebenfalls mit der eigens entwickelten App bestellt werden. „Dank unserem weitgehend digitalisierten Immobilienmanagement und den Margen auf den Dienstleistungen können wir unsere Mikroapartments z.B. in Hamburg für 1.200 bis 1.300 Euro anbieten“, beschreibt Penner das Preismodell von City Pop.

Über die Artisa Group AG

Die international tätige Immobiliengruppe Artisa mit Niederlassungen in Zug, Lugano, Lausanne, Zürich und bald auch in Mailand entwirft, entwickelt und verwaltet Immobilien für Investoren und besitzt ein eigenes Portfolio mit einem Marktwert von 700 Millionen Franken. In der Schweiz stellt sie bis 2021 über 1.000 Micro-Living-Apartments fertig, rund 300 davon in Zürich. Auch in den anderen beiden Immobiliensparten nachhaltiges Wohnen und Wohnanlagen für das dritte und vierte Lebensalter baut Artisa ihren Bestand laufend aus.

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