LafargeHolcim mit Wachstums Momentum und überdurchschnittlicher Profitabilität

  • Nettoverkäufe +4,0 Prozent, akkumuliertes EBITDA + 9,0 Prozent in Q1 – Q3 2019)
  • Nettoverkäufe +4,9 Prozent, akkumuliertes EBITDA + 6,4 Prozent in Q3 2019
  • Erreichung der Verkaufsziele 2019
  • Ernennung eines Vorstandes für Nachhaltigkeit (Chief Sustainability Officer

LafargeHolcim Umsatzwachstum in allen Regionen in Q3 2019

LafargeHolcim mit Wachstums Momentum und überdurchschnittlicher Profitabilität
Quelle: LafargeHolcim, Quito Metro, Ecuador

Das Wachstum wurde in allen Regionen und in allen vier Geschäftsbereichen erzielt, unterstützt von einer soliden globalen Marktnachfrage, insbesondere in reifen Märkten. Mit sieben erfolgreichen Akquisitionen im Jahr 2019, der jüngsten im Oktober in Großbritannien, wächst LafargeHolcim weiter, wie in Strategie 2022 – „Building for Growth“ (Bauen für Wachstum) beschrieben.

5. Quartal des überproportionalen Wachstums des Recurring EBITDA

Während des Quartals stieg das Recurring EBITDA in allen Geschäftsbereichen und in vier von fünf Regionen. Nordamerika und Europa steigerten das recurring EBITDA volumen- und preisbedingt um 6,9 Prozent bzw. 7,1 Prozent.

Regionale Aufschlüsselung der LafargeHolcim Performance

Die Region Europa verzeichnete ein weiteres sehr starkes Quartal mit einer guten Marktnachfrage in der gesamten Region. Die weitere Verbesserung der Marge war auf die positive Kursdynamik und die operative Effizienz zurückzuführen. Der britische Markt zeigte sich trotz Anzeichen einer schwächeren Marktnachfrage aufgrund der aktuellen politischen Unsicherheit robust.

Nordamerika erzielte starke Ergebnisse mit einem guten Mengenwachstum in allen Geschäftsbereichen. Positive Preisdynamik und eine nachlassende Kosteninflation stützten das profitable Wachstum in den USA weiter, während in Kanada ein milderes Marktumfeld herrschte.

Die Region Lateinamerika stabilisierte sich im dritten Quartal mit einer guten Leistung in Kolumbien und einem Wachstum des Zementvolumens in Brasilien. Die Märkte in Mexiko und Ecuador entwickelten sich schwächer, während ein effektives Kosten- und Preismanagement diese Herausforderungen teilweise abschwächte.

Die Region Asien-Pazifik zeigte im dritten Quartal eine starke Verbesserung der Margen. Die guten Fortschritte in Indien waren auf den Preis und die nachlassende Kosteninflation trotz schwächerer Nachfrage zurückzuführen. Effektive Turnaround-Initiativen unterstützten die stabile Leistung in Australien. China lieferte auch im dritten Quartal einen positiven Beitrag.

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Die anhaltenden Turnaround-Bemühungen in der Region Middle East Africa konnten ein herausforderndes Umfeld in Schlüsselmärkten teilweise ausgleichen. Während in Algerien und Ägypten weiterhin schwierige Marktbedingungen herrschen, gab es in Südafrika, im Irak und in Jordanien Leistungsverbesserungen.

Stärkung der Nachhaltigkeit

Im dritten Quartal kündigte LafargeHolcim eine Zuweisung von CHF 160 Millionen an, um den jährlichen CO2-Fußabdruck in Europa zu reduzieren. Ziel ist es, den jährlichen CO2-Ausstoß in Europa bis 2022 auf vergleichbarer Fläche um weitere 15 Prozent zu senken, was 3 Millionen Tonnen CO2 entspricht.

LafargeHolcim hat mit der Ernennung seines ersten Amtes als Chief Sustainability Officer in der Konzernleitung einen weiteren wichtigen Schritt getan und seine Bemühungen beschleunigt, Branchenführer in den Bereichen Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft, Gesundheit und Sicherheit sowie soziale Verantwortung der Unternehmen zu werden.

Ausblick

Die positive Dynamik der ersten neun Monate wird sich voraussichtlich im vierten Quartal fortsetzen mit:

  • Fortsetzung des Marktwachstums in Nordamerika
  • Weicherer, aber stabiler Zementbedarf in Lateinamerika
  • Anhaltendes Nachfragewachstum in den meisten Ländern Europas
  • Herausfordernde Marktbedingungen in Nahostafrika
  • Anhaltendes Nachfragewachstum in Asien-Pazifik

Basierend auf den oben genannten Trends und der erfolgreichen Umsetzung der Strategie 2022 werden die zuvor kommunizierten Ziele für 2019 bestätigt:

  • Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent auf vergleichbarer Basis
  • Bereinigtes EBITDA-Wachstum vor IFRS 16 von mindestens 5 Prozent auf vergleichbarer Basis
  • Verhältnis von Nettoverschuldung zu recurring EBITDA bis Ende 2019 deutlich unter 2 mal 1
  • Deutlich höherer Bargeldumsatz
  • Investitionen und Übernahmen von weniger als 2 Milliarden Franken

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