EU plant zusätzliche Gelder für grüne Investitionen

Die Europäische Union benötigt pro Jahr rund 180 Milliarden Euro an zusätzlichen

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Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien, um die CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren. Um bis 2050 klimaneutral zu werden, sind sogar noch mehr Mittel nötig.

Einige Investitionen in Klimaschutz- und Umweltprojekte werden vom EU-Haushalt getragen. So werden beispielsweise circa 20 Prozent des EU-Haushalts 2019 in Höhe von 165,8 Milliarden Euro für die Bekämpfung des Klimawandels aufgewendet. Das Europäische Parlament tritt dafür ein, den Klimaschutz-Anteil am Budget auf 30 Prozent zu erhöhen.

Wie kurbelt die EU private grüne Investitionen an?

Öffentliche Gelder können die erforderlichen massiven Umweltinvestitionen nicht decken. Die EU arbeitet deshalb daran, private Investitionen anzuziehen. Über den Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) und Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) wurden bereits Milliarden für grüne Investitionen mobilisiert. Außerdem soll der Anteil der für Klimaschutzprojekte bestimmten Mittel steigen.

Die EIB ist an der Finanzierung klimafreundlicher Projekte immer stärker beteiligt. In ihrer Ansprache vor dem Europäischen Parlament im Juli sagte die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Rolle der EIB, dass sie vorschlagen werde, diese weiter auszubauen, indem Teile der EIB in eine “Europäische Klimabank” umgewidmet würden. Die EU-Abgeordneten debattierten am Mittwoch, den 9. Oktober über die stärkere ökologische Ausrichtung der EIB.

Das Parlament und der Rat befassen sich außerdem mit neuen Regeln für nachhaltige Investitionen, die Investoren, Unternehmen und Entscheidungsträgern als Orientierungshilfe dienen sollen, welche wirtschaftlichen Aktivitäten und als “grüne Investitionen” anzusehen sind.

(europarl.europa.eu)

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