Deutsche Bank beim Umbau im Plan

Vorstandsvorsitzender Christian Sewing: „Obwohl wir die umfassendste

Deutsche Bank beim Umbau im Plan
Der neue Handelssaal im Deutsche Bank Campus, Foto: Mario Andreya / Deutsche Bank AG

Restrukturierung unserer Bank seit zwei Jahrzehnten auf den Weg gebracht haben, haben wir in Q3 2019 in unseren vier Kerngeschäftsbereichen Gewinne erzielt. Wir konnten das Kreditvolumen und das verwaltete Vermögen steigern. Die Transformation ist in vollem Gang, mit spürbaren Fortschritten auf der Kostenseite und beim Risikoabbau. Eine harte Kernkapitalquote von 13,4 Prozent unterstreicht unsere Stärke. Ich danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hervorragende Arbeit und ihren großen Einsatz in dieser Phase des Umbruchs. Und ich danke unseren Kunden für ihr großes Vertrauen in unsere neue Strategie.“

  • Transformation kommt beim Risikoabbau und auf der Kostenseite deutlich voran
  • Wie erwartet führten strategische Anpassungen zu einem Quartalsverlust nach Steuern von 832 Millionen Euro und einem Vorsteuerverlust von 687 Millionen Euro
  • Die Kernbank, die alle Bereiche außer der Abbaueinheit zur Freisetzung von Kapital (Capital Release Unit) umfasst, erzielte einen Gewinn von 353 Millionen Euro vor Steuern – trotz Belastungen von 315 Millionen Euro durch Sondereffekte¹, Restrukturierung und Abfindungen sowie Umbaukosten²
    • Alle vier Kerngeschäftsbereiche waren im dritten Quartal profitabel
  • Abbaueinheit zur Freisetzung von Kapital mit Verlust von 1,0 Milliarden Euro vor Steuern aufgrund des Rückzugs aus nicht strategischen Bereichen und der Umbaukosten³
  • Die harte Kernkapitalquote (CET 1) blieb stabil bei 13,4%
    • Risikoabbau in der Abbaueinheit gleicht Verluste durch Belastungen des Umbaus aus
  • Die Bank ist auf einem guten Weg, die Kostenziele für 2019 zu erreichen. Die bereinigten Kosten² sanken das siebte Quartal in Folge (ohne Berücksichtigung von Umbaukosten und Bankenabgaben)
    • Seit dem ersten Quartal 2018 sind die bereinigten Kosten auf Jahresbasis um 1,8 Milliarden Euro gesunken
    • Die zinsunabhängigen Aufwendungen betrugen 5,8 Milliarden Euro
  • Die Kernbank verzeichnet Wachstum in wichtigen Bereichen und demonstriert damit die Stabilität des Kundengeschäfts
    • Das Kreditvolumen stieg um 12 Milliarden Euro
    • Nettomittelzuflüsse von 5 Milliarden Euro
    • Das verwaltete Vermögen im Asset Management und in der Privatkundenbank stieg auf 1,24 Billionen Euro, ein Plus von 125 Milliarden Euro seit Jahresbeginn
    • Die Bank konnte Marktanteile in wichtigen Bereichen des Anleiheemissionsgeschäfts steigern und seit Juli über 50 Mandate für Aktienemissionen abschließen, platzieren oder gewinnen
  • Mitarbeiterzahl erstmals seit Übernahme der Postbank unter 90.000
Weitere Texte:  Deutsche Bank veröffentlicht pro-forma Ergebnisse für frühere Quartale entsprechend der neuen Geschäftssegmente

Die ausführlichen Finanzdaten der Deutschen Bank im Überblick und Konzern GuV in Q3 2019 sind hier downloadbar.

(DB)

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