Corona Virus: Wirtschaft vor neuen Problemen

Aufgrund der rasant ansteigenden Corona Infektionen schlägt die Wirtschaft Alarm. Es gibt nicht nur weitere Einschränkungen, auch sind derzeit etwa 350.000 Deutsche in Quarantäne. Dies heißt unter anderem auch, dass diese Arbeitskräfte fehlen, da nicht alle im Homeoffice arbeiten können. Zudem befürchtet die Wirtschaft einen weiteren Lockdown, der Deutschland in den Abgrund reißen würde. China und Südkorea hingegen haben ein starkes Wirtschaftswachstum, mit dem keiner wirklich gerechnet hatte.

Kultur und Gastronomie sind am stärksten betroffen

Durch die weiteren Beschränkungen der nächtlichen Ausgangssperre wird die Gastronomie wieder stark in Mitleidenschaft gezogen. Kaum hat sich die Branche ein wenig erholt, kommt der nächst Gau und die Pleitewelle wird in den kommenden Monaten weite Kreise ziehen. Aber nicht nur die Gastronomen und Hoteliers kämpfen ums Überlegen.

Künstler werden praktisch in die Armut getrieben, da die staatlichen Hilfen, noch nicht einmal einen Teil der Kosten auffangen. Die bisherigen Hilfen durften weder für den Lebensunterhalt noch für Miete oder Nebenkosten verwendet werden. Sie waren nur für geschäftliche Verbindlichkeiten gedacht. Das Problem dabei war, dass Künstler freischaffende sind und nur selten geschäftliche Räume anmieten.

Mit der neuen Hilfe für Künstler dürfen die Freischaffenden nun auch ihren Lebensunterhalt bestreiten. Denn ein großer Teil der Künstler ist in die Armut abgerutscht und musste sogar Hartz IV beantragen.

Doch auch andere Wirtschaftszweige sind betroffen. Die Menschen sind verunsichert und sparen ihr Geld lieber, da sie nicht wissen, was noch alles kommt. Shoppingtouren finden nur noch als Schnäppchenjäger im Internet statt und die regionalen Geschäfte leiden. Auch hier werden viele den Winter nicht überleben.

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China und Südkoreas Wirtschaft wächst rasant

Im Gegensatz zu Deutschland und Europa wächst die Wirtschaft in China und Südkorea rasant. Daher hofft man auch an der Börse, dass dieser positive Impuls sich auch auf die Börse auswirkt, die derzeit ein dickes Minus verzeichnet.

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona Pandemie hat sich die Wirtschaft in Südkorea leicht erholt, bleibt aber immer noch 1,3 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Die Erholung ist vor allem auf den Export zurückzuführen, der im Juli um 15,6 Prozent expandierte. Doch auch in Südkorea sparen die Menschen. Das Konsumverhalten der Bevölkerung ist weiter, um 0,1 Prozent, gesunken.

Chinas Wirtschaft ist ebenfalls auf Wachstumskurs. Um 4,9 Prozent konnte die zweitgrößte Volkswirtschaft zum Vorjahresvergleich zulegen. Dies sind zwar immer noch 0,6 Prozent weniger, als vorausgesagt wurde, doch mit diesem Wachstum kann China den extremen Einbruch im Frühjahr wieder ausgleichen.

Durch das starke Wachstum der Wirtschaft gehen Ökonomen auch davon aus, dass China das einzige Land ist, welches das Jahr mit einem positiven Ergebnis abschließen kann.

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