Commerzbank unterzeichnet „Green Investment Principles“ für die Neue Seidenstraße

  • Mit der Unterzeichnung bekräftigt die Commerzbank ihr Engagement zur Förderung grüner Investitionen entlang der Neuen Seidenstraße
  • Bisher haben 33 Finanzinstitute die grünen Anlageprinzipien unterzeichnet
Commerzbank unterzeichnet „Green Investment Principles“ für die Neue Seidenstraße
Copyright: Commerzbank AG, Sky Garden – Nigel Young (Foto: Commerzbank AG / Foster + Partners)

Bei einer Pressekonferenz in Schanghai gab die Commerzbank heute bekannt, dass sie die Green Investment Principles für die Neue Seidenstraße unterzeichnet hat.

Die grünen Anlageprinzipien (Green Investment Principles – „GIP“) wurden vom Green Finance Committee (GFC) in China und der Green Finance Initiative (GFI) der City of London Corporation in Zusammenarbeit mit mehreren anderen internationalen Institutionen – darunter das Belt and Road Bankers Roundtable (BRBR), der IFC, das Weltwirtschaftsforum und das Paulson Institute – entwickelt. Mit ihnen wird das Ziel verfolgt, Projekte in den Ländern der Seidenstraße möglichst emissionsarm und nachhaltig zu entwickeln. Die Länder entlang der Neuen Seidenstraße stehen für etwa 40 % der weltweiten Landfläche und verursachen 55 % der globalen CO2-Emissionen.

Die Commerzbank wickelt rund 30 % des deutschen Außenhandels ab und unterstützt ihre Unternehmer- und Firmenkunden im Rahmen der Neuen Seidenstraße. Nick Johnston, Regionalvorstand Asien bei der Commerzbank, kommentierte: „Die Green Investment Principles dienen als wichtiger Orientierungsrahmen für Unternehmen und Investoren entlang der Neuen Seidenstraße. Das Ausmaß der Neuen Seidenstraße erfordert eine starkes Engagement von Institutionen wie unserer Bank, um grüne, kohlenstoffarme und klimaresistente Investitionen stärker zu fördern.“

Dr. Ma Jun, Vorsitzender des Green Finance Committees in China, sagte: „Die ehrgeizigen Infrastruktur- und Wirtschaftsentwicklungspläne der Neuen Seidenstraße müssen auch mit entsprechenden Nachhaltigkeitsverpflichtungen einhergehen. Die grünen Anlageprinzipien stellen sicher, dass Umweltaspekte, Klimaresistenz und soziale Aspekte in die neuen Projekte miteinbezogen werden. Die Commerzbank zeichnet sich sowohl im Geschäftsbetrieb als auch im Kundengeschäft durch die Förderung von Nachhaltigkeit aus, weshalb ihre Unterzeichnung der grünen Anlageprinzipien von hoher Bedeutung für die Bemühungen der Initiative und das Erreichen der Ziele ist.“

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Nachhaltigkeit ist für die Commerzbank seit Jahren ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Die erste Projektfinanzierung für erneuerbare Energien wurde bereits in den 1980er-Jahren vorgenommen. Heute gehört die Commerzbank zu den führenden Finanzierern erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa. Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt die Bank ihre Kunden bei der Vorbereitung und der Platzierung von nachhaltigen Anleihen. Im Oktober 2018 emittierte sie zudem ihren ersten eigenen Green Bond. Zuletzt unterstrich die Commerzbank als einer der Erstunterzeichner der Principles for Responsible Banking der Vereinten Nationen ihr Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen.

Die Commerzbank bekennt sich zu einer Reihe weltweiter Initiativen und stellt Dienstleistungen bereit, um eine nachhaltige Wirtschaft zu fördern. Ihre Kunden unterstützt sie bei deren Finanzinvestitionen im Ausland in Form von Handelsfinanzierung, Fusionen und Übernahmen, Kapitalmarktprodukten und Finanzierungslösungen. Da mehr und mehr Emittenten aus China in Euro notierte Anleihen ausgeben, agierte die Bank kürzlich als Bookrunner für die vorrangige Drei-Tranchen-Anleiheemission in Euro des Finanzministeriums der Volksrepublik China. Das Anleihemandat war in Europa überaus erfolgreich, da der Großteil der beteiligten Anleger aus Europa kam.

Die Commerzbank ist sowohl in den chinesischen Onshore-Finanzzentren als auch in den Offshore-Hubs der Region vertreten. Bereits seit 1870 begleitet und finanziert die Bank den Welthandel und ist seit über 50 Jahren in Asien präsent. Zwischen China und Deutschland bestehen schon seit Langem starke Handelsverbindungen: Die Neue Seidenstraße endet im Duisburger Binnenhafen – dem größten Binnenhafen der Welt mitten im Ruhrgebiet, in dem zahlreiche Kunden der Commerzbank ansässig sind.

(Commerzbank)

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