Bafin betont: Finanzbranche durchlebt kräftigen Wandel

Kräftig genug, „um Geschäftsmodelle, Unternehmen und sogar ganze

Bafin betont: Finanzbranche durchlebt kräftigen Wandel
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Märkte aus den Angeln zu heben“. Mit diesen Worten beschrieb Felix Hufeld den digitalen Wandel, den die Finanzbranche derzeit durchlebt. In seiner Eröffnungsrede zur heutigen BaFin-Tech betonte der BaFin-Präsident, dass es in einem solch dynamischen Umfeld wichtig sei, dass sich Aufseher, Gesetzgeber sowie Vertreter von Industrie und Wissenschaft regelmäßig austauschten, „um gemeinsam ihren digitalen Blick zu schärfen“.

Bei den rund 400 Gästen der mittlerweile dritten BaFin-Tech – darunter viele Vertreter von Fintechs und etablierten Finanzdienstleistern – stieß er damit offenbar auf offene Ohren.

Im Fokus der Veranstaltung: die aufsichtlichen und regulatorischen Implikationen, die sich aus dem zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) und der Distributed Ledger Technologie ergeben.

Als „essentiell für einen international wettbewerbsfähigen europäischen Finanzmarkt“ bezeichnete Dr. Jörg Kukies digitale Technologien. Der Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen stellte in seiner Keynote die Chancen und Herausforderungen für den Europäischen Kapitalmarkt durch die Digitalisierung dar.

Auf Kukies‘ Rede folgten zwei Paneldiskussionen: zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Kryptotoken und zur Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Finanzbranche. In mehreren Breakout Sessions konnten sich die Teilnehmer anschließend zu unterschiedlichen Themen informieren und austauschen.

Abgerundet wurde das Programm durch einen Vortrag von Doris Dietze aus dem Bundesministerium der Finanzen zur KI-Strategie der Bundesregierung und durch eine Diskussionsrunde mit BaFin-Exekutivdirektor Dr. Thorsten Pötzsch zu innovativen Finanztechnologien und Finanzkriminalität.

In diesem Jahr fand die BaFin-Tech zum ersten Mal im World Conference Center Bonn statt, dem ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages.

(bafin)

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