87 Prozent der Tarifbeschäftigten erhalten 2019 Weihnachtsgeld, soviel sollte Ihnen zustehen

Eine detaillierte Tabelle nach Gebietsstand und Wirtschaftszweigen von Destatis

87 Prozent der Tarifbeschäftigten erhalten 2019 Weihnachtsgeld, soviel sollte Ihnen zustehen
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(Statistische Bundesamt) befinden sich im Themenbereich Tarifverdienste. Sie zeigt den prozentualen Anteil der Tarifbeschäftigten der einzelnen Branchen sowie das durchschnittliche Brutto-Weihnachtsgeld, ebenfalls jeder Branche. Dabei zeigen sich grosse Unterschiede in der Höhe der bezahlten Weihnachtsgelder.

Glücklich können sich die Tarifbeschäftigten von 10 Branchen, welche allesamt (100 Prozent) Weihnachtsgeld erhalten. Die Branchen, bei denen nur ein kleiner Teil der Tarifbeschäftigten an Weihnachten eine Zahlung an ihre Mitarbeiter zahlen sind die “Telekommunikation” (15,2 Prozent), “Tabakverarbeitung” (17,5 Prozent) sowie “Schifffahrt” (36,3 Prozent). Branchen mit durchschnittlich höchsten Weihnachtsgeldern sind “Gewinnung von Erdöl und Erdgas” (EUR 5.780), “Rundfunkveranstalter” (EUR 5.274) sowie “Kokerei und Mineralölverarbeitung” (EUR 4.843). Zu den durchschnittlich tiefsten (Brutto-)Weihnachtsgelder, also die Schlusslichter, betrifft die Branchen “Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften” (EUR 318),  “Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten” (EUR 492) und “Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien (EUR 510).

Knapp 9 von 10 Tarifbeschäftigten in Deutschland (86,9 %) erhalten im Jahr 2019 Weihnachtsgeld. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, beträgt deren durchschnittliches Weihnachtsgeld 2 632 Euro brutto. Das sind 1,9 % mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt liegt das Weihnachtsgeld der Tarifbeschäftigten in Westdeutschland mit 2 644 Euro um 3,8 % höher als in Ostdeutschland mit 2 547 Euro.

Methodischer Hinweis:

Die Auswertungen zum Weihnachtsgeld basieren auf den Lohn-, Gehalts- und Entgelttarifverträgen, die auch zur regelmäßigen Berechnung der Tarifindizes erfasst werden. Zum Weihnachtsgeld wurden dabei alle zusätzlichen Jahressonderzahlungen gerechnet, die im November oder Dezember ausgezahlt werden.

(Destatis)

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